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Funkrufsysteme
Siehe auch in übergeordneter Rubrik:
Nr.RubrikAnzahl
1Technik13



1 | Funkrufsysteme - Betriebsfunk
Personen-Informations-Systeme (Personenrufanlagen) . . . Das erste Personenrufsystem wurde bereits 1956 in einem Krankenhaus (St Thomas Hospital, London) von MULTITONE installiert. Es wurde eingesetzt, um Ärzte oder Ärzteteams drahtlos - also per Funk - zu erreichen bzw. in Notfällen zu alarmieren. Auch damals gab schon der mobile Rufempfänger beim Anruf einen Piepston von sich, so daß sich der Name Piepser seitdem im Volksmund eingebürgert hat. Heutige Rufempfänger sind auch noch Piepser, können aber außer dem akustischen Signalisieren eines Anrufes noch wesentlich mehr. Fast alle Anlagen bestanden viele, viele Jahre aus einem oder mehreren Sendern mit Antennen, dem Bediengerät zur manuellen Eingabe und dem Absenden der Rufe sowie aus der Zentraleinheit mit der Empfänger- und Systemverwaltung. Moderne, neue Personenrufsysteme werden heute mit vielen Schnittstellen und Zugängen geplant. Manuelle Rufe an die mobilen Empfänger erfolgen heute über - das interne Telefonnetz - einem oder mehrere stationäre Bediengeräte - dem internen PC-Netzwerk . . . Automatische Rufabgaben kommen heute aus einer Vielzahl von angeschlossenen Systemen über Datenschnittstellen oder Alarmkontakten. Meldungen oder Alarme kommen heute aus - Lichtrufanlagen (Krankenhäuser, Seniorenheime) - Gebäudeleittechniken (GLT) - Brandmeldeanlagen (BMA) - Zentrale Leittechniken (ZLT) . . . Alle Schnittstellen sind auch durch Datenbustechnik extern von der Zentraleinheit installierbar.... Text gekürzt - Den vollständigen Text finden Sie unter "Details zum Anbieter"

2 | Lokalruf - Grundstücksüberschreitender Personenruf-Funk
Unter der Bezeichnung „grundstücksüberschreitende Personenruf-Funkanlage ermöglicht der Lokalruf im Gegensatz zu den internen Personen-Informations-Systemen (PSA, PSE) eine Funkversorgung weit über die Grundstücksgrenzen hinaus. Die maximal zulässige Sendeleistung beträgt 15 Watt bei einer Antennenhöhe bis zu 50 m. Bei größeren Höhen ist eine Reduzierung der Sendeleistung erforderlich. Die Funkreichweite differiert je nach Topographie und eingesetzter Senderstückzahl. Die Reichweite eines Lokalrufnetzes wird durch die Frequenzuteilungsbehörde für Telekommunikation und Post / RegTP nicht begrenzt. Um den erforderlichen Versorgungs-bereich abzudecken, kann ein Funknetz aus einem oder mehreren Sendern bestehen. Der Lokalruf erlaubt den Einsatz von Funkrufempfängern für Nur-Ton-Rufe, numerische Übertragungen (z. B. Telefon-Nummern) und alphanumerische Geräte zum Empfang von Texten bis zu 60 Zeichen. Eine Sprechverbindung zu den mobilen Empfängern ist nach den Bestimmungen der RegTP nicht erlaubt. Alle Multiton-Lokalruf-Empfänger sind mit handelsüblichen und kostengünstigen Akku-mulatoren oder Batterien der Typen AA oder AAA bestückt. Als Zentralanlage wird das Multitone-System ACCESS 3000 eingesetzt, mit Komponenten für den Lokalruf. Alle Module mit den Leistungsmerkmalen des Großsystems sind einsetzbar. Durch die RS485-Bustechnik sind auch alle Komponenten des Zentralsystems extern anzuordnen. Für die manuelle Eingabe der Rufe zu den Empfängern stehen die unterschiedlichsten... Text gekürzt - Den vollständigen Text finden Sie unter "Details zum Anbieter"



siehe auch
zur Branche: Funkanlagen und -geräte21Einträgein der Branche Funkanlagen und -geräte
zur Branche: Richtfunktechnik3Einträgein der Branche Richtfunktechnik

 
Thema der Seite: Funkrufsysteme
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