Berufliche Neuorientierung: Das gilt es zu beachten!

Berufliche Neuorientierung

Anhaltender Stress, die mangelnde Perspektive auf eine höhere Position oder gar gesundheitliche Folgen – es gibt mehr als genug Gründe, warum Menschen sich nach einem beruflichen Wechsel sehnen. Anstatt den täglichen Herausforderungen weiterhin ausgesetzt zu sein und sich morgens unwillig zur Arbeit zu schleppen, soll ein neuer Job her, der alles besser macht.

In der Folge stürzen sich unglückliche Arbeitnehmer oftmals recht unbedacht auf Anzeigen in den lokalen Printmedien sowie auf zahlreichen Online-Plattformen oder wälzen ein Karriere Lexikon, um bei der Stellensuche möglichst alles richtigzumachen. Dabei ist es empfehlenswert, erst einmal einen Schritt zurückzutreten und die eigenen Wünsche zu hinterfragen. Denn erst, wenn klar ist, was im Moment schiefläuft und welche Vorstellungen man eigentlich von einem erfüllenden Job hat, kann eine zielführende Neuorientierung gelingen.

Analysieren Sie ehrlich Ihre Ist-Situation

Um eine wirkliche Verbesserung herbeizuführen, müssen Sie im Detail wissen, was genau Sie aktuell so extrem unzufrieden macht. Aufgrund dieser Analyse können Sie Ihre Stellensuche auch entsprechend ausrichten und vermeiden, in ein paar Monaten oder Jahren wieder in der gleichen Zwickmühle festzustecken. Viele fühlen sich durch zu viel Leistungsdruck und die dadurch resultierenden Überstunden völlig ausgebrannt. Während andere genau das Gegenteil erleben – deren beruflicher Alltag ist von Langeweile und empfundener Sinnlosigkeit geprägt. Auch ein schwieriges soziales Gefüge bis hin zu stattfindendem Mobbing am Arbeitsplatz kann laut Studien zu enormen psychischen Belastungen führen.

Vielleicht war Ihr Arbeitsplatz für Sie bis dato sogar ganz passend, aber jetzt wünschen Sie sich als junges Elternteil mehr zeitliche Flexibilität oder schlichtweg ein höheres Gehalt für Ihre Leistung. Halten Sie für sich also die Beweggründe fest, die Sie aktuell als negativ empfinden. Am besten tun Sie dies sogar schriftlich, um darauf Ihre weiteren Überlegungen aufbauen zu können.

Definieren Sie Ihre Wunschvorstellungen

Selbst wenn Sie genau wissen, woran es momentan hapert, bringt es nichts, sich blind auf eine vergleichbare Stelle beim Konkurrenzunternehmen zu bewerben. Erörtern Sie lieber zunächst, was Sie sich wirklich von Ihrem Job erhoffen und wo Sie persönlich Ihre Schwerpunkte setzen wollen. Liegt Ihr Fokus darauf, möglichst ortsunabhängig zu arbeiten? Möchten Sie eine neue Branche kennenlernen? Wünschen Sie sich mehr Entwicklungsmöglichkeiten, wollen Sie mehr Entscheidungsfreiheit, mehr Umgang mit Menschen? Finden Sie heraus, worauf es wirklich hinauslaufen soll. Hören Sie dabei auf Ihre Bedürfnisse und berücksichtigen Sie Ihre Stärken und individuellen Eigenschaften. Dieser Leitfaden hilft Ihnen, zwischen dargebotenen Optionen klug zu wählen, um wirklich auf lange Sicht Ihre berufliche Zufriedenheit zu fördern.

Denken Sie verschiedene Alternativen durch

Nun geht es daran, sich über Alternativen zu informieren und auch etwas über den Tellerrand hinaus zu denken. Kommt eine Weiterbildung infrage, um in einem ganz anderen Bereich Fuß zu fassen? Oder wäre eventuell der Weg in die Selbständigkeit für Sie die bessere Entscheidung? Welche Berufsbilder gibt es noch, in denen Ihre Erfahrung und Ihre Persönlichkeit gleichermaßen zum Tragen kommen könnten? Informieren Sie sich umfassend über Möglichkeiten und seien Sie mutig mit Initiativbewerbungen, sobald Sie sich für ein Unternehmen begeistern. Wenn Sie bei diesen Überlegungen nicht weiterkommen, hilft eine professionelle Beratung weiter.

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