Bring die Lawine ins Rollen: Was Du über Instagram-Marketing wissen musst

Instagramm Marketing richtig machen

Du bist richtig stolz auf Deinen neuen online-Shop? Produktpräsentation, Gestaltung und die berühmte SEO-Optimierung haben Dich tagelange Arbeit und schlaflose Nächte gekostet? Schön für Dich – nur dumm, wenn es bei der Flut an Angeboten bislang kaum jemand gemerkt hat. Um die Kunden-Lawine ins Rollen zu bringen, lautet der (allerdings allseits bekannte) Geheimtipp: Werbung in sozialen Netzwerken. Besonders beliebt ist dabei Instagram. Über 800 Millionen Benutzer können nicht irren. 15 Millionen sind allein in Deutschland lokalisiert, mehr als drei Viertel haben mindestens ein Unternehmen, dem sie regelmäßig folgen.

Maximale Reichweite für lau

Die sogenannten Follower, also andere User, die Deine Beiträge liken, teilen und ihre eigenen Follower per Kommentar auf andere Accounts aufmerksam machen, fungieren als Multiplikatoren. Ein großer Vorteil ist, dass die Leute, denen Deine Beiträge gefallen, sowie deren Follower und Follower-Follower… im Idealfall auch identisch mit Deiner Marketing-Zielgruppe sind. Zudem gibt es neben kostenpflichtigen Werbeoptionen diverse Möglichkeiten, legal und gratis Hinweise auf gewerbliche Produkte und Dienstleistungen unterzubringen. Man muss nur wissen, wie.

Der erste Eindruck zählt

Es ist nämlich nur in Sonderfällen erlaubt, Links zu Deinem Angebot einfach unter einen neuen Beitrag beziehungsweise in Deine Story zu platzieren. Stattdessen bietet es sich AGB-konform an, den Link direkt ins Profil zu setzen. Macht nichts: Wer sich für einen oder mehrere Deiner Beiträge interessiert, wird sich ja hoffentlich auch mal anschauen wer das coole Pic überhaupt gepostet hat.

Überhaupt ist die Möglichkeit, mit wenigen Klicks und in Minutenschnelle Deinen gesamten Auftritt ständig zu ändern und zu verbessern, ein riesen Plus bei der Werbung über Instagram. Dabei liegt die Betonung eindeutig auf Verbessern, denn kaum jemand außer einem Marketinggenie findet auf Anhieb den goldenen Weg zur Kundenflut. Es gibt eine Menge zu beachten. Beispielweise sollte Dein Auftritt, also die Story, ein homogenes Bild abgeben, trotz Vielfalt und Kreativität sollte der Gesamteindruck eine klare Sprache sprechen mit wem man es hier zu tun hat. Lustig und ausgeflippt oder seriös und vertrauenswürdig – oder vielleicht sogar ausgeflippt UND vertrauenswürdig…? Am besten fragst Du (echte) Freunde, welchen Eindruck Deine Story innerhalb der ersten drei Sekunden hinterlässt. Denn mehr Zeit werden viele, die sich mal kurz durchs Netz klicken, eventuell nicht in Deine Fotoshow investieren. Umso wichtiger, im Gedächtnis zu bleiben! Dazu tragen immer wiederkehrende Elemente, aufeinander abgestimmte Farbgebung oder Fortsetzungs-Storys bei.

Interaktion ist keine Einbahnstraße

Apropos Freunde: Wer Dir folgt, sagt eine Menge aus. Fast noch wichtiger ist die reine Anzahl Deiner Follower, weil – wie oben bereits erwähnt – jeder einzelne als Multiplikator wirken kann. Stell Dir vor, Du schaffst es, dass eines der von der Fangemeinde heißgeliebten Instagram-Sternchen einen Deiner Beiträge teilt oder kommentiert – schon hast Du möglicherweise innerhalb eines Tages einige hundert Follower mehr. Denk dran: Interaktion ist keine Einbahnstraße! Sobald Du selbst Beiträge teilst, likest oder kommentierst, erhöhst Du die Chance auf ein entsprechendes Feedback.

Abkürzung auf dem Weg zur Fangemeinde

Oh Mann, ganz schön aufwändig, könnte man denken. Auf den möglicherweise überragenden Effekt des Instagram-Marketings will andererseits aber keiner verzichten, und so bieten findige Unternehmen bereits Instagram-Follower zum Kauf an. Die Preise sind mit durchschnittlich 5 bis 10 Euro pro 100 Followern überschaubar. Je nach Investition variiert die Qualität der pekuniär erworbenen Fans: Während die einen lediglich in der Follower-Liste auftauchen, gibt es teurere Pakete, die zusätzlich echte Interaktion versprechen. Geboostet wirst Du hier vor allem in allen Bereichen, die sich nach der reinen Follower-Zahl richten, also in Rankings oder bei Usern die lieber bereits bekannten Profilen folgen. Das ist häufiger, als man erstmal denkt. Denn: Was zehn gefällt, mag ganz nett sein, was 10.000 liken, setzt sich im Kopf als Trend fest. Apropos 10.000: Ab dieser magischen Grenze darfst du gratis die SwipeUp-Funktion nutzen, was bedeutet, Du kannst direkt aus Deiner Story verlinken.

Zum Wachstum Deiner hauseigenen Community kannst Du also selbst am allermeisten beitragen. Dazu kommt, dass Du sooft Du willst den Vorteil der ersten Wahl hast und Kontakt zu den Profilen aufnimmst, in denen Du potenzielle Neukunden oder mindestens Multiplikatoren siehst.

Schon gewusst: Hashtags und Interaktionsrate

Ein probates Mittel um sich verwandten Inhalten anzuschließen und damit nach dem Gießkannenprinzip Aufmerksamkeit zu erregen, sind die sprichwörtlichen Hashtags. Das Doppelkreuz macht jeden noch so simplen Begriff zum Wegweiser für Trend-Content. Welche Hashtags gerade in sind, kannst Du problemlos in Dutzenden Google-Rankings sowie mittels persönlicher Klicks durchs Instragram-Universum erforschen. Deiner eigenen Phantasie sind selbstverständlich keine Grenzen gesetzt und wer weiß: vielleicht wird dein noch nie dagewesener Hashtag der nächste Trend beim Millionenpublikum?

Eine anerkannte Maßzahl, ob ein Beitrag bei Deinen Followern ankommt oder nicht, bietet übrigens die sogenannte Interaktionsrate: Addiere die Anzahl der Likes mit der Anzahl der Kommentare, teile dieses Ergebnis durch die Geamtzahl Deiner Follower, und nehme dieses Ergebnis schließlich mal 100.

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