Schlüsselnotdienst: Achtung vor Abzocke am Türschloss

Abzocke beim Schlüsselnotdienst

Es reicht schon ein Moment der Unachtsamkeit beim Rausbringen vom Müll und schon ist die Tür zugefallen. Wer jetzt nicht vorsichtig war und den Schlüssel mit hat oder auf einen Ersatz zurückgreifen kann, muss wohl oder übel den Schlüsseldienst kontaktieren. Wie bei fast allen Handwerksleistungen gibt es auch hierbei unseriöse Anbieter, die mit verschiedenen Taktiken versuchen, die Notlage des Kunden auszunutzen. Oftmals nimmt jemand, der vor der eigenen Haustür in der Kälte ausharrt, auch deutlich überteuerte Preise in Kauf, um die Wohnung wieder so schnell wie möglich betreten zu können. Doch das muss nicht sein. Mit wenigen Tricks kann man der Abzocke vorbeugen oder sich erfolgreich wehren.

Vor der Kontaktaufnahme mit dem Schlüsselnotdienst

Kaum vernimmt man das Geräusch der zufallenden Tür, schon setzt die Panik ein. In diesem Moment gilt es, die Ruhe zu bewahren. Tief durchatmen kann helfen, um die nächsten Schritte sachlich anzugehen. Sollte man ein Handy zur Hand haben, ist es der beste Weg, niedergelassene Schlüsseldienste per Internetsuche zu recherchieren (bspw. mit der Eingabe von Schlüsseldienst Hamburg, wenn Sie sich in Hamburg ausgesperrt haben). Dieser Schlüsseldienst wurde nur exemplarisch benannt und hat mit Abzocke rein gar nichts zu tun. Ganz im Gegenteil: AOS Schlüsselnotdienst Hamburg ist Vertragspartner der Polizei Hamburg.

Ohne Smartphone bleibt einem in der Regel nichts anderes übrig, als bei Nachbarn zu klingeln und die Situation zu erklären. Da jeder in diese missliche Lage geraten kann, sind selbst eher distanzierte Nachbarn für gewöhnlich hilfsbereit.

Daran erkennt man Abzocke beim Schlüsseldienst

Sucht man danach im Netz nach einem passenden Schlüsseldienst, bieten Kundenbewertungen bereits die ersten Anhaltspunkte, ob man einem Anbieter trauen kann. Allerdings sind solche Rezensionen mit einer gewissen Vorsicht zu genießen. Sie sind nicht immer aussagekräftig. Zum Glück gibt es einige Anhaltspunkte, um vermeintliche Abzocker als solche zu erkennen. Eine wichtige Frage ist beispielsweise, ob das auf der Webseite verwendete Bild authentisch ist. Je mehr das Bildmaterial nach Hochglanzoptik aussieht, desto größer ist die Chance, dass es sich um Material aus einer Datenbank handelt. Ein Blick ins Impressum verrät zudem, ob der Anbieter tatsächlich eine Niederlassung vor Ort betreibt. Oft kommt es vor, dass ein Schlüsseldienst eine suchmaschinenoptimierte Seite betreibt und örtlichen Anbietern die Kunden ausspannt. Es ist naheliegend, dass dadurch die Anfahrtskosten steigen. Apropos Kosten: Solche Schlüsseldienste nutzen ebenfalls häufig kostenpflichte Nummern wie etwa solche mit 0900er-Vorwahl. Seriöse Anbieter tun dies nicht.

Details im Erstgespräch klären

Wenn ein vielversprechender Schlüsseldienst ausgewählt wurde, ist es an der Zeit, um alle weiteren Prunkte bei einem Telefonat zu klären. Hier sollte man nach einer kurzen Problembeschreibung eine Preisauskunft erfragen. Nur so kann man sich vor unliebsamen Überraschungen wirksam schützen. Seriöse Anbieter werden in der Regel schon jetzt Pauschalen für ihre Leistungen nennen können. Als Richtwert gilt in der Branche, wer für eine normale zugefallene Tür über 100 Euro verlangt, ist auf Abzocke aus. Allerdings kann auch das Gegenteil der Fall sein. Dumpingpreise von unter 50 Euro sollten ebenfalls für Misstrauen sorgen. Denn häufig verfolgen solche Anbieter eine ausgeklügelte Taktik. Zunächst möchten sie mit dem scheinbar unschlagbaren Preis die Gunst des Kunden gewinnen, für diesen folgt kurz darauf das böse Erwachen in Form von zusätzlichen Leistungsberechnungen.

So treiben unseriöse Schlüsselnotdienste die Preise in die Höhe

Abzocker gehen kreativ vor. Um die Kosten in die Höhe zu treiben, sind fast alle Mittel recht. Man sollte stutzig werden, wenn der Schlüsseldienst folgende Zusatzkosten berechnen möchte:

  • Gebühren für Buchung und Bearbeitung
  • Aufschlag für Spezialwerkzeug
  • Lohn für einen zweiten Monteur
  • Etwaige Zusatzkosten wegen Mehraufwand vor Ort

Wie man sich am besten gegen Abzocke wehrt

Trotz aller Vorsicht kann an Opfer von Abzocke werden. Manch unseriöser Schlüsseldienst schreckt nicht einmal nach einer telefonischen Preisauskunft davor zurück, vor Ort mehr für seine Leistungen zu verlangen. In vielen Fällen wird diese Summe sogar bar und ohne Ausstellen einer Rechnung verlangt. Lassen Sie sich nicht beirren und beharren Sie auf die ausgehandelten Konditionen. Im Zweifelsfall ist sogar der Anruf bei der Polizei als letztes Mittel ratsam. Allein die Androhung reicht meistens aus, damit man sich gegen die überteuerten Preise wehren kann. Sollte die Polizei tatsächlich anrücken müssen, werden die Beamten die Situation erfolgreich deeskalieren. Meist ist in letzter Instanz der Gang zum Anwalt notwendig, um gegen eine überteuerte Rechnung vorzugehen. Es gibt zahlreiche Anwälte, die auf ähnliche Sachverhalte spezialisiert sind, sodass die Erfolgsaussichten meist gut sind.

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