Wie sinnvoll ist der aktive Aufbau von Backlinks?

Backlinks aufbauen

Backlinks – wer im Onlinemarketing tätig ist, kommt an ihnen einfach nicht vorbei. Die einen unterstreichen ständig die Bedeutung der Links, die anderen versuchen die Rolle kleinzureden. Es kann wohl festgehalten werden, dass die enorme Anzahl an Diskussionen ein Beleg dafür ist, dass Backlinks alles andere als irrelevant sind.

Doch was genau bewirken diese Links eigentlich und sollte man sie aktiv kreieren? Kann man Backlinks bekommen, wenn man einfach nur gute Inhalte erstellt? Ist der Kauf von Backlinks sinnvoll? Diese und weitere Fragen sollen im Folgenden einmal kurz und knapp beantwortet werden.

Backlinks sind Verweise anderer Webseiten auf die eigene Webseite. Wann immer jemand einen Link setzt, entsteht also auch ein Backlink. Durch sie fließt einerseits direkter Traffic – es klicken Menschen auf den Link und sie landen auf der Zielseite. Doch das allein reicht nicht, um die vielen Diskussionen um die Bedeutung von Backlinks zu erklären.

Wirklich wichtig sind sie nämlich vor allem für die Suchmaschinenoptimierung (SEO). Denn die Anzahl und Qualität von Backlinks ist ein wichtiger Rankingfaktor für Google und andere Suchmaschinen. Wer also seine Website in den Suchergebnissen weiter oben sehen möchte, der sollte durchaus einige Backlinks vorweisen können, sonst wird es schwierig.

Nicht alle Backlinks sind gleich. Wie groß ihr Einfluss auf die Suchmaschinenoptimierung ist, hängt unter anderem davon ab, wo die Links platziert sind. In Foren oder auf Social Media sind Links nicht völlig irrelevant, doch sie haben nur einen geringen Einfluss auf den Wert der Zielseite. Das sogenannte Domain Rating beziehungsweise die Autorität, die eine Seite hat, ist extrem wichtig.

Hochwertige Backlinks kommen von hochwertigen Seiten, die selbst eine starke Autorität – also unter anderem ein starkes Backlink-Profil – haben. Staatliche betriebene Websites und Wikipedia gelten in diesem Sinne als besonders wertvolle Linkquellen. Das extreme Gegenstück dazu sind unsichere Websites oder Spam-Seiten, die von den Suchmaschinen ungern gesehen werden.

Wichtig ist außerdem, welcher Linktext für den Backlink bestimmt ist. So ist für einen Tierarzt die Verlinkung „Tierarzt in Berlin“ deutlich mehr wert, als wenn der Link beispielsweise für die Worte „süße Tiervideos“ oder „Kratzbaum aufbauen“. Der aktive Aufbau eines Backlink-Profils ist daher auch mit Planung verbunden. Denn der Tierarzt profitiert auch nicht wirklich von Backlinks eines Anbieters für Fernsehreparaturen.

Da es so viele Dinge zu beachten gibt, entscheiden sich viele Unternehmer beziehungsweise Betreiber von Websites dafür, Backlinks zu kaufen. Dabei wird für eine Internetseite ein Text erstellt, der Relevanz zur eigenen Branche hat – und der Backlink wird auf bestimmte Wortgruppen gesetzt. Das ermöglicht eine unglaublich gezielte Profilgestaltung.

Allerdings ist das Bezahlen für Backlinks auch umstritten. Einige Menschen sehen es als unethisch an, für Links zu bezahlen und sich somit einen Vorteil zu erspielen. Unter anderem, weil auch Websites mit Falschinformationen oder sogar verdächtigen Angeboten so in den Suchergebnissen nach vorne kommen, während starke und hilfreiche Inhalte zurückstecken müssen.

Allerdings funktioniert auch der aktive Backlinkaufbau auf Dauer nur mit guten Inhalten. Die eigene Website muss für Keywords optimiert werden, ein Impressum haben, gute Ladezeiten vorweisen und, und, und. Außerdem wird aggressiver und offensichtlicher Backlink-Kauf von Google und Co. auch schon mal abgestraft.

Viele Website-Betreiber wollen nicht für Backlinks bezahlen. Sie erstellen stattdessen sehr gute Inhalte und Produkte und warten darauf, dass andere Seiten ohne Gegenleistung verlinken. Das funktioniert für einige Branchen gut, für andere eher nicht. Denn diese Websites konkurrieren ja auch mit den Seiten, die Backlinks aktiv aufbauen.

Der Mittelweg ist das Kontaktieren von anderen Websites für Gastbeiträge oder Interviews. Wer Experte für ein Thema ist, kann in Lokalzeitungen erwähnt werden und Artikel für Blogs verfassen und erhält dadurch meist Backlinks und Autorität. Allerdings dauert dies natürlich länger als bei bezahlten Backlinks.

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