Ausfallzeiten in der Produktion verringern: So gelingt es

Produktion

Die Automatisierungstechnik ermöglicht es, dass viele industrielle Produktionsabläufe reibungslos vonstattengehen. Es wird schnell, sicher und ständig produziert – im Idealfall zumindest. Denn Ausfallzeiten sind noch immer in nahezu allen Industriezweigen etwas, was Unternehmern Kopfschmerzen bereitet.

Je optimierter die Produktionsabläufe sind, umso besser kann geplant werden. Meist führt das zu einer enorm gesteigerten Produktivität. Jede Stunde Ausfallzeit führt somit zu großen Problemen. Mehrere Tage Ausfall können sogar das gesamte Unternehmen bedrohen. Deshalb wird das Verhindern von Ausfallzeit auch in Zukunft oberste Priorität haben müssen.

Produktqualität nicht voraussetzen, sondern aktiv gestalten

In den meisten Unternehmen wird ständig nach Möglichkeiten gesucht, Kosten zu reduzieren. Leider geschieht es immer wieder, dass bei Maschinen und ihren Einzelteilen angesetzt wird – ohne die Konsequenzen zu bedenken. Denn eine kleine Kostenersparnis an einem Tag, kann zu einem Produktionsausfall an einem anderen Tag führen.

Deshalb muss beim Maschinen- und Anlagebau Qualität immer über Kostenreduktion stehen. Anspruchsvolle Unternehmen arbeiten daher nur mit Zulieferern und Herstellern zusammen, die Erfahrung mitbringen. Unternehmen wie STEECO Germany haben es sich sogar zum erklärten Ziel gemacht, durch gut bestückte Lager und herausragende Produktqualität Ausfallzeiten für ihre Kunden zu reduzieren.

Industrie 4.0 stetig weiter integrieren

Eine weitere Möglichkeit, um Ausfallzeit zu reduzieren, ist die Qualitätssicherung durch digitale Lösungen. Dank stetig verbesserter Softwarelösungen (und der Verbesserung von dazugehöriger Hardware) können Daten gesammelt und analysiert werden. Diese erkennen frühzeitig Schäden und mangelhafte Verfahren.

Fehlerhafte Materialien werden gar nicht erst bearbeitet, drohende Überhitzungen können rechtzeitig erkannt werden und ganze Arbeitsschritte werden automatisiert. Dies sind nur einige der vielen Vorteile des digitalen Fortschritts. Hinzu kommt, dass in Teilen auch menschliche Fehler vermieden werden können, die potentiell zu Produktionsausfällen führen würden.

Sicherheit als Priorität sehen – vor allem digital

Der große Vorteil der Industrie 4.0 – die Automatisierung – ist auch gleichzeitig ihr größter Schwachpunkt. Denn dort, wo Software genutzt wird, kann auch ins System eingedrungen werden. Hackerangriffe sind ein Problem für nahezu alle Branchen.

Diese können eine reine Sabotage zum Ziel haben. Dahinter können politische Motivationen stecken oder aber gewinnorientierte. Häufig ist das Ziel von Hackern aber gar nicht, das Unternehmen zu zerstören. Stattdessen wird durch Schadsoftware die Produktion gestoppt und es werden Forderungen gestellt.

Bis das Geld an die Hacker gezahlt wurde, kann daher nicht produziert werden. Umso wichtiger ist es, sich vor diesen Angriffen zu schützen. Ein umfangreiches Sicherheitskonzept kann unglaublich viel wert sein. Allerdings nur, wenn es auch mit entsprechenden Mitarbeiterschulungen einhergeht. Immer wieder gelingt es Hackern, durch Unachtsamkeiten in ein System zu gelangen. Private Mails dürfen nicht am Unternehmenscomputer aufgerufen werden, Smartphones im WiFi sollten Sicherheitssoftware enthalten und interne Passwörter dürfen nicht weitergegeben werden.

Mitarbeitergesundheit nicht auf die leichte Schulter nehmen

Mitarbeiter brauchen nicht nur Wissen, um sich (beziehungsweise das Unternehmen) vor digitalen Angriffen zu schützen. Wenn sie effektiv arbeiten sollen, dann müssen sie auch gesund sein. Bei all der Optimierung rund um Produktqualität und Digitalisierung kommt es immer wieder vor, dass Mitarbeitergesundheit vernachlässigt wird.

Doch in den vergangenen Jahren haben viele Branchen zu spüren bekommen, was passiert, wenn mehrere Mitarbeiter gleichzeitig nicht zur Verfügung stehen. Auch so entstehen Ausfallzeiten. Gerade für kleinere Unternehmen ist das natürlich ein Problem. Zunehmend beschäftigen sich Unternehmen und sogar ganze Branchen damit, wie sie die Gesundheit und Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter verbessern können.

Müdigkeit und Stress gehören noch immer zu den Top-Ursachen für Arbeitsunfälle und Fehler. Die Investition in Mitarbeitergesundheit ist also nicht nur eine moralische Frage, sondern auch eine unternehmerische. Zusätzlich erhöht ein gutes Arbeitsklima mit gesundheitsschützenden oder gesundheitsfördernden Maßnahmen die Attraktivität des Unternehmens für Fachkräfte.

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